Born to be wild – The „Easy Riders“ on Route 66

Kategorie: Mittlerer Westen | USA

Hello friends,
es ist unmöglich sich dem Mythos der legendären Route 66, der historisch ersten, durchgehenden, zum Teil gepflasterten Verbindungsstraße von Chicago nach Los Angeles zu entziehen.
Hier in Arizona im „Wilden Westen“ scheint die Vergangenheit greifbar zu sein. Die breiten Straßen der kleinen, staubigen Städtchen sind gesäumt von Westernbars mit den typischen Flügeltüren. Man kommt sich vor wie John Wayne, wenn man in das gleißenden Licht hinaustritt und sie mit den Ellbogen aufstößt, weil die Fäuste eingebildete Colts umfassen. Es gibt viele, halb zerfallene Hotels, uralte Oldtimer, die davor abgestellt sind und vor sich hin rosten. Ebenso alte Tankstellen, deren Zapfsäulen einst per Hand betrieben wurden. In weiter Ferne heult das durchdringende Signal der von drei bis vier Dieselloks gezogenen, unendlich langen Güterzüge, die von einer Küste Amerikas zur anderen rollen.
Unwillkürlich denkt man an die Abenteuer Jack London´s und wird unsanft aus den Jugend-Träumen gerissen, wenn so ein Pulk chromglänzender Harley Davidson-Motorräder heran donnert. Die Fahrer, meist grimmig dreinblickend, wilde Schnauzbärte und Irokesenfrisuren tragend oder wallendes Haupthaar (sofern es das angejahrte Alter zulässt), zeigen respektheischend ihre tätowierten Muskelpakete.
Doch abends am Lagerfeuer im Campground tauen sie auf. Als sie hörten, dass wir aus Old Germany kommen, wurden die finsteren Gestalten zu „very kind“ Kumpels. Auf diese Weise kamen wir anderntags zu diesem auch für uns unvergesslichen „Born to be wild“-Feeling auf ihren ausgeliehenen schweren Maschinen.
Herzliche Grüße von den Route 66 Easy Riders
Rolf & Moni

Einige unserer „Bikerfriends“ bei der Abfahrt vom Campground (Fotos aus Video)

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